Glückwunsch Jungs!!!

Der TSV Speckswinkel feierte im 16. Heimspiel seinen 16. Sieg und steht damit vorzeitig als Meister fest. Rund 400 Zuschauer gaben dem Spitzenspiel einen würdigen Rahmen und brauchten ihr Kommen nicht zu bereuen, die beiden Mannschaften zeigten guten Fußball. Der Treffer des Tages gelang Matze Siegl in der 26. Minute mit einem unhaltbaren Schuss aus 20 Metern. Nach einer Minute hatten die TSV-Fans den Torschrei schon auf den Lippen, doch Philipp Rieger traf den Ball nicht richtig und das runde Leder landete neben dem Tor. Nach dem Führungstreffer kamen die Gäste besser ins Spiel, ohne sich jedoch eine klare Tormöglichkeit herauszuspielen. Kurz vor dem Halbzeitpfiff rettete Daniel Sommer den knappen Vorsprung in die Pause, nach einem Eckball der Gäste stand er bei einem Kopfball auf der Torlinie und schlug den Ball aus der Gefahrenzone. Nach dem Seitenwechsel verstärkten die Gäste ihre Offensivbemühungen und drängten auf den Ausgleichstreffer. TSV-Keeper Markus Kugler verhinderte mit zwei glänzenden Paraden einen möglichen Treffer des Tabellenzweiten. Die Abwehr um den umsichtigen Libero und Kapitän Christoph Jakob stand jedoch sicher und lies nichts mehr anbrennen. Peter Popielarz hatte den Torjäger der Spielgemeinschaft, Ingo Marks sicher im Griff und auch Thorsten Wiesner zeigte gegen Gregory Zeymer eine starke Vorstellung. Durch die totale Offensive der Gäste kam der TSV zu zahlreichen Kontermöglichkeiten, aber auch der SG-Torhüter Sebastian Zowodniok zeigte sich von seiner besten Seite und verhinderte einen möglichen zweiten Treffer des Tabellenführers. In der 82. Minute zog sich Schiedsrichter Lutz Greif aus Wehrda einen Muskelfaserriss in der Wade zu und konnte die Partie nicht mehr leiten. Der anwesende Kreisschiedsrichterobmann des Schwalm-Eder-Kreises, Dieter Weppler, sprang nach Rücksprache mit den beiden Vereinen und Kreisfußballwart Peter Schmidt kurzfristig ein und pfiff das Spiel einwandfrei zu Ende. Nach dem Schlusspfiff brachen dann alle Dämme und die Spieler duschten Erfolgscoach Heinrich Reitz mit Weizenbier. Zur Musik der TSV-Hauskapelle wurde dann bis in die frühen Morgenstunden der Aufstieg in die A-Klasse gefeiert.